Mittwoch, 17. Februar 2010

Das Schicksal der Zwerge

Markus Heitz- Das Schicksal der Zwerge
Kurzbeschreibung 
Das Warten auf den neuen »Zwerge«-Bestseller ist vorüber: Viele Zyklen sind vergangen, seit der tapfere Zwerg Tungdil Goldhand in der Schwarzen Schlucht verschwand. Das Geborgene Land treibt unaufhaltsam dem Untergang entgegen. Drachen, Magier und die grausamen Albae haben das Reich unter sich aufgeteilt. Die Zwergenstämme wurden in die finsteren Stollen zurückgedrängt oder fast völlig vernichtet. Dann kehrt ein Zwergenkrieger in einer schwarzen Rüstung zurück, der sich Tungdil nennt. Für seinen treuesten Freund Ingrimmsch und seine Gefährten bedeutet das neue Hoffnung. Doch bald mehren sich Zweifel – ist es wirklich Tungdil, oder führt der Zwerg etwas ganz anderes im Schilde? Es geht um die Zukunft des Geborgenen Landes – und um das Schicksal aller Zwerge.
Über den Autor:
Markus Heitz, geboren 1971, gehört seit den sensationellen Romanen um die «Zwerge« und seinen »Ulldart-Zyklus« zu den erfolgreichsten deutschen Fantasy-Autoren. Er gewann bereits sechsmal den Deutschen Phantastik-Preis, dreifach allein im Jahr 2007 u.a. für seinen Roman »Die Mächte des Feuers« – ein einzigartiger Erfolg. Wenn Markus Heitz nicht schreibt, erfindet er köstliche Backrezepte.
Meine Meinung:
Erst einmal vorweg. Ich habe die ersten 3 Zwergen Bände wirklich sehr gerne gelesen und die Zwerge doch sehr lieb gewonnen.
Nachdem ich mit Das Schicksal der Zwerge nun fertig bin, hoffe ich das Heitz keinen weiteren Zwergenband heraus bringt.
Es entstehen nach über 200jähriger Abwesenheit Tungdils viele Fragen, die zwar auch immer im Raum standen, aber auf die man keine Antwort bekam.
Die Charaktere wirken unglaubwürdig ( einzige Ausnahme bildet Boïndil ). Charaktere, die in den ersten 3 Bänden mitwirken sind dann einfach durch Nachahmer ausgetauscht worden, Rodario. Also ehrlich, ihn und sein Liebeswirrwarr hätte man aus dem Buch auch raus lassen können.
Ein Tungdil, der total verändert nach 250 Zyklen wiederkehrt, um gleich zu verkünden, dass er in den Ruhestand gehen will. Ein Geborgenes Land, das den Namen schon lange nicht mehr verdient hat, weil eigentlich alle Freien unterdrückt sind und ein Drache, ein Kordrion und die Albae samt Dritten über das Geborgene Land herrschen und es unterdrücken. Die Idee fand ich recht gut. Auch der Schreibstil von Heitz hat sich doch zum guten geändert. Aber leider hat er die Geschichte sehr lieblos geschrieben. Viele Probleme entstanden und anstatt sie zu lösen, verschwanden sie einfach. Leider fehlte es doch sehr an Spannung in dem Buch. Mit vielem machte er einem die Nase lang, aber nö, wurde einfach nicht weiter erwähnt.
Und auch der einstige Held Tungdil ging mir ehrlich gesagt das komplette Buch durch auf die Nerven.
Ich hoffe das Heitz seine Drohung, irgendwann einen weiteren Band zu veröffentlichen, nicht ernst meint.
Klasse, wie immer, Ingrimmsch!!
Von mir gibt es 1 von 5 Sterne

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