Freitag, 12. März 2010

Hexenkind - Sabine Thiesler


Sabine Thiesler- Hexenkind

Inhalt:
Klappentext:

In einem einsam gelegenen alten Bauernhaus in der Toskana entdeckt ein Pilzesammler eine schrecklich zugerichtete Leiche. Sarah, der deutschen Frau des Trattoriabesitzers Romano, wurde die Kehle durchgeschnitten.
Dieser brutale Mord ist aber noch lange nicht das Ende eines Unheils, das bereits vor zwangig Jahren in Deutschland begann:
Sarah flieht zusammen mit Romano und ihrer kleinen, hochbegabten Tochter Elsa aus Berlin und aus einer Beziehung mit einem genialen, aber gewalttätigen Musiker. In Romanos Heimat, der Toskana, fangen sie ein neues Leben an und eröffnen eine Trattoria. Aber ihr Glück währt nur kurz, denn der gemeinsame Sohn Edi ist nach einem Unfall geistig behindert. Sarah kompensiert ihr Unglück, indem sie Beziehungen zu verschiedenen Männern hat. Sie lebt ein gefährliches Leben und ahnt nicht, dass sie längst von der Vergangenheit eingeholt wird. Das Verhängnis, das damals in Berlin begann, steigert sich wie in einer klassischen griechischen Tragödie auch über Sarahs Tod hinaus bis zu einem bitterbösen Ende.

Meine Meinung:

Hexenkind ist ein wieder sehr gut geschriebenes Buch von Frau Thiesler. Ich habe das Buch gerade beendet und war begeistert. Das Buch ist kein Vergleich zu dem Kindersammler. Den ich ja schon recht schockierend und auch bedrückend fand. Die beiden Bücher kann man meiner Meinung nach nicht miteinander vergleichen. Da man an ein Buch über Kindermorde und Mörder doch anders heran geht als an ein Buch indem eine Frau ermordet wird.
In Hexenkind geht es nicht um die Polizeiliche Aufklärung eines Mordes. Dies steht eigentlich im Hintergrund.

Sarah, eine deutsche Frau, die mit Mann und Kind vor Jahren nach Italien vor ihrem Exfreund flüchtet wird ermordet. Sie ist eine allerseit geliebte Frau. Doch wenn man hinter die Fassade schaut, wird einem schnell Klar das einige ein Motiv hätten sie umzubringen. Mann, Schwiegermutter, Exfreund, Geliebter.....
Das Buch fängt mit dem Finden der Leiche an. Die Autorin beschreibt die Hintergrundgeschichte und man liest aus der Vergangenheit von Sarah, ihren Seitensprüngen, der Kindheit der Kinder, Exfreund und Mann.

Die Charaktere der einzelnen Protagonisten hat die Autorin sehr gut und auch detailiert beschrieben. Sarah, die Männerverzehrende rücksichtlose Frau. Franky, der jähzornige Exfreund, Romano, der gütige verständnisvolle Mann, Elsa, das nervende intelliegente Kind, Edi, das Kind der Liebe, der durch einen von Sarah verschuldeten Unfall geistig behindert wurde.
Der Einzige der mir ans Herz gewachsen ist war doch Romano. Elsa, fand ich doch recht eigenartig.

Einige Szenen fand ich zwar recht übertrieben, aber am Schluß war es doch ein recht stimmiges Bild und erklärte den Hass der Tochter auf die Mutter.

Alles in allem ein spannendes Buch das nie großartige Längen hat. es liest sich recht locker flockig.
Dies war nicht mein letztes Buch von Frau Thiesler.
Von mir gibt es 5 von 5 möglichen Sternen.

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