Donnerstag, 1. April 2010

Mörder ohne Gesicht - Henning Mankell

Henning Mankell - Mörder ohne Gesicht


Handlung:
Ein älteres Bauernehepaar wird nachts auf ihrem Hof bestialisch ermordet. Die Frau überlebt noch einige Zeit im Krankenhaus und ihre letzten Worte sind " Ausländer". Darauf hin melden sich einige rechtsradikalen Gruppen und verüben einige Anschläge, ein Asylantenheim wird nieder gebrannt und ein Farbiger ermordet. Die Polizei tapt einige Zeit im Dunkeln und hat eigentlich nur wenig Hinweise und kommen nur Aufgrund der geheimnisvollen Identität des Ermordeten auf eine Spur, die sich aber auch als falsch herausstellt. Im Endeffekt ist die Lösung eine ganz andere als angenommen.

Meine Meinung:
Ich habe die Wallander Krimis nicht der Reihenfolge nach gelesen, sondern recht durch einander. Dieser Roman ist der Erste Band der Wallander Reihe und wäre dies mein erster Walleander gewesen, hätte ich wohl keinen mehr zur Hand genommen. Die Geschichte ist meiner Meinung nach etwas verworen. Mir gefällt in dieser Geschichte die Darstellung von Kurt nicht. Er wird doch sehr labil, weinerlich dargestellt und auch die Sexuelle Belästigung ist meiner Meinung ein absolutes No Go. Mich störte die Figur Wallanders doch sehr in diesem Buch.
Die Geschichte zieht sich doch sehr dahin und die Spannung bleibt sehr oft auf der Strecke. Vielleicht sind auch meine Ansprüche etwas gewachsen, die letzten Wallander Romane habe ich vor einigen Jahren gelesen. Anfangs gibt es keine Spuren, bis der Bruder der Ermordeten auftaucht und behauptet das ihr Ehemann über sehr fiel Geld verfügte und auch eine Geliebte und einen Sohn hat. Die Kommissare begeben sich nun auf eine lange Suche nach dieser Frau und desen Sohn. Das Rätsels Lösung war dann im Endeffekt doch recht simple und man hätte auch schon vorher darauf kommen können.
Ich fand diesen Wallander Roman nicht gerade herausragend und vergebe 2 von 5 Sternen.

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