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Sonntag, 16. Februar 2014

Meine Meinung zu Verwesung von Simon Beckett

Verwesung ~ Simon Beckett

Kurzbeschreibung laut Amazon:

Von Tina Williams und den Bennett-Zwillingen fehlt jede Spur. Die Bewohner von Dartmoor bangen um ihre Kinder. Als der Außenseiter Jerome Monk bei dem Überfall auf ein viertes Mädchen gefasst wird und die Morde gesteht, sind alle erleichtert. Doch Monk weigert sich zu verraten, wo die Opfer begraben sind.

Bis in den Sümpfen von Dartmoor eine Leiche gefunden wird. David Hunter kann Tina Williams identifizieren. Mit Hilfe der Profilerin Sophie versuchen David und sein Freund Detective Terry Connors, auch die anderen beiden Mädchen zu finden. Eine großangelegte Suchaktion im Moor endet jedoch in einem Desaster.

Acht Jahre später bricht Jerome Monk aus dem Hochsicherheitsgefängnis aus und scheint sich an allen, die damals an der Suche beteiligt waren, rächen zu wollen. Vor allem an Sophie, die ihm damals ihre Hilfe angeboten hat. David versucht, ihn zu stoppen, doch Monk kennt das Dartmoor besser als jeder andere ...

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist wie von Beckett gewohnt man ist schnell in der Geschichte drin.

Wir haben Hunter ja kennengelernt in den ersten drei Bänden, da war seine Frau immer schon tot, das Buch erzählt am Anfang den Rückblick vor Acht Jahren und den Anfang der Geschichte um Monk.

Hier erfahren wir auch etwas mehr über die Familie Hunter und den Unfalltod von Frau und Kind.

Das fand ich als Leserin der Hunter Reihe sehr interessant.

Das Buch kommt nur langsam in Fahrt, es braucht schon 200 Seiten bis richtig Spannung aufsteigt. Es fehlen leider die Beckett typischen Hunter Reihe Symptome, kein Thrill, kein Blut, keine Wissenschaftliche Hintergründe, keine Maden oder sonstiges Getier.

Der empfindliche Leser hätte bei diesem Buch jederzeit essen können ohne sich zu ekeln.

Aber deshalb lese, las ich die Hunter Reihe wegen der teils ekelhaften

Beschreibungen, wegen dem wissenschaftlichen Hintergrund.

Nichts desto trotz fand ich das Buch trotzdem recht gut auch wenn es

stellenweise recht langweilig war und die Geschichte nur langsam in Fahrt kommt.

Fazit: Verglichen mit den anderen Büchern von Beckett um David Hunter fand ich dieses am uninteressanten, es hatte zu wenig Thrill, die Spannung stieg nur langsam auf, daher vergebe ich gute ★★★

Freitag, 17. Januar 2014

Meine Meinung ~ Abgeschnitten von Fitzek und Tsokos



Abgeschnitten - Sebastian Fitzek und Michael Tsokos

Kurzbeschreibung laut Amazon

Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt – und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd. Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert.
Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter den wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinen telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt. Geschweige denn einen Menschen seziert …

Über die Autoren
Sebastian Fitzek, geboren 1971 in Berlin, hat mit "Der Nachtwandler" soeben seinen neunten Bestseller in Folge gelandet und ist längst der deutsche Star des Psychothrillers; seine Werke werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt.

Michael Tsokos, geboren 1967 in Kiel, leitet das Institut für Rechtsmedizin der Charité in Berlin. Er ist der bekannteste deutsche Rechtsmediziner und als Experte im In- und Ausland tätig. Sein neuer Sachbuch-Bestseller "Die Klaviatur des Todes" ist vor kurzem erschienen.

Meine Meinung :

Ich lass das Buch, weil mich besonders die pathologische Komponenten von Michael Tsokos interessierten, da von diesen auch sehr werbewirksam in den Medien berichtet wurde. Diese Komponente wurde zwar sehr gut beschrieben und bot einige Einblicke in die Rechhtsmedizn, aber leider waren sie zu wenig detailliert. Man merkt das jemand vom Fach mit geschrieben hat, die Beschreibungen waren glaubhaft und es waren keine Sätze im Fachjargon.
Das Buch ist durch die Details aus der Pathologie etwas blutiger als man es von Fitzek gewohnt ist.
Man ist sofort in der Geschichte drin, kleine Gimmicks ala Fitzek sind auch zu finden. Die Figuren waren allerdings ein wenig eintönig und man bekommt nur wenig Einblick in die Persönlichkeiten, stellenweise fand ich Linda sehr unrealistisch. Die ohne mit der Wimper zu zucken Leichen auseinander nimmt.
Das Autorenteam gibt zwar ständig falsche Hinweise, doch man hat schnell eine Vermutung. Der Bösewicht steht nach 2/3 fest und man kann sich trotz des schnellen wendungsreichen Endes 1 und 1 zusammen zählen. Das nimmt leider im letzten Drittel des Buches die Spannung.
Das Buch ist auf Grund seines Tempos einigermaßen spannend, stellenweise wird es eintönig, manchmal passiert zu viel.
Das Buch hat großen Unterhaltungswert, immerhin habe ich es in kurzer Zeit gelesen, allerdings konnte es mich nicht so richtig mitreißen, wie man es sonst sonst Fitzek gewohnt ist. Der Thrill, der Knall den man von Fitzek gewohnt ist bleibt Aus.


Fazit:  an für sich ein ganz guter Thriller, der aber nicht an die spannenden Nervenzerreißende ältere Fitzeks heran kommt. Leider fehlt es dem Buch an Spannung,  Thrill und psychospielchen ala Fitzek. Wenn man nicht zu Hohe Erwartungen hat, dem kann ich das Buch als Taschenbuch oder geliehen auch empfehlen. Eingefleischte Fitzeks Fans, die besonders die Älteren Bücher mögen, werden bei Abgeschnitten nicht auf ihre Kosten kommen.
Das Buch bekommt gut gemeinte 3,5 Sterne von 5 möglichen Sternen ★★★

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Rezi : Krank - Jack Kerley


Vom Jäger zum Gejagten

Nachdem er in "Der letzte Moment" dem Tod eines philosophischen Serienmörders auf der Spur war und in "Den Wölfen zum Fraß" den Tod einer jungen Reporterin untersuchte, ist Detective Carson Ryder wieder auf der Lauer: In "Krank" will er diesmal einen besonders mordlüstigen Killer hinter Gitter bringen - und muss dabei die Hilfe seines psychopathischen Bruders in Anspruch nehmen.

Eine Frau wird in einem Teich ertränkt, ein Pfarrer qualvoll vergiftet, ein LKW-Fahrer unter seinem Truck zermalmt. Detective Carson Ryder jagt einen Serienmörder, dessen bizarre Mordlust keine Grenzen kennt. Er sieht nur einen Ausweg und bittet heimlich seinen psychopathischen Bruder Jeremy, ein Profil des Mörders zu erstellen. Doch als dieser ihm den entscheidenden Tipp gibt, ist es scheinbar zu spät –Carson wird selbst zum Gejagten.
Geschwisterliebe mit Gänsehautfaktor
Die Story ist sehr spannend geschrieben und durch seine originellen Idee schafft es der Autor den Leser an die Seiten zu fesseln.
So muss ein Thriller sein!

Carson Ryder fängt Killer - und darin ist er eigentlich sehr gut, bloß einen hat er nie hinter schwedische Gardinen gebracht, Jeremy Ridgecliff.  Jeremy und Carson sind Brüder wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Der Autor bindet seine Leser durch die Verbindung des doch sehr ungleichen Gespanns an sich. Es macht Spaß den beiden über die Schulter zu gucken. 
Der perfekte Thriller
Auch die Geschichte ist rund um gelungen und hebt sich von der 08/15 Schreibe sämtlicher Thriller ab. Die guten Ideen Jack Kerley´s und sein einfacher Schreibstil ohne Schnickschnack und Fremdwörter lassen keine Wünsche offen. Hiermit konnte der Autor mich schon überzeugen. 
"Krank" beinhaltet alles was ich mir als Thriller-Fan wünsche: Nette Personen, guter Schreibstil und Ideenreichtum.
Wer gerne Thriller liest und die „08/15-Alle-sind-Gleich“- Thriller satt hat, sollte unbedingt "Krank" lesen. Vor allem finde ich Carson Ryder symphatisch. Bei vielen Thriller stören mich die Standartermittler und vermiesen mir das Lesen.
Dieses Buch ist ein Muss für jeden Thriller-Fan!
Wie man schon ahnen kann, vergebe ich 5 Sterne und dieses Buch steht auf meiner Jahreshighlight-Liste ganz weit oben.
Fazit: Das Buch hält was es verspricht. Spannend von der ersten bis letzten Seite.

Diese Rezi habe ich für Academicworld.net geschrieben 

Donnerstag, 31. Mai 2012

Gastrezension zum Schneemann von Jo Nesbo

Ihr erinnert euch bestimmt noch daran, dass ich im April zum Welttag des Buches 10 Mal den Schneemann
verschenkt habe.
Die erste Meinung ist nun da,
eigentlich schon seit paar Tagen,
aber ich hatte leider keine Zeit und habe den Blog in den letzten Wochen etwas vernachlässigt.

Ich danke Nadine für ihren tollen Eindruck,
nochmals vielen herzlichen Dank das du eine Rezi geschrieben hast und ich sie veröffentlichen darf.

An die Anderen Gewinnern:
Ich würde mich sehr freuen, wenn auch ihr euch kurz meldet 
und Bescheid gebt wie euch das Buch gefallen hat
und auch eine Meinung darüber schreibt.
Es reichen ein paar Sätze, ihr müsst keine perfekte Rezi schreiben
( das tue ich auch nie ;) )

So nun aber zu der Rezi von Nadine, hier ihr Leseeindruck



Immer wieder verschwinden Menschen spurlos. Laut Statistik tauchen diese aber schon nach kurzer Zeit wieder auf und können einen plausiblen Grund für ihr Verschwinden nennen. In Norwegen häufen sich diese Fälle aber und die Vermissten tauchen auch nicht wieder auf. Doch was ist mit ihnen geschehen? Die Kriminalpolizei glaubt nicht mehr an einen Zufall und beginnt zu ermitteln. Denn eines haben viele der Fälle gemeinsam: Unter den Vermissten befinden sich hauptsächlich verheiratete Frauen, die mindestens ein Kind haben. Die meisten Frauen sind im Winter - genauer gesagt nach dem ersten Schneefall - verschollen. Und jedes Mal befand sich zu diesem Zeitpunkt ein Schneemann in ihrem Garten ...

Es existieren zahllose Thriller, dennoch schafft es dieses Buch, aus der Menge herauszustechen. Das Cover ist eher unscheinbar und kein besonderer Blickfang, der Inhalt ist es aber umso mehr wert, einen genaueren Blick zu riskieren! Jo Nesbo ist es fantastisch gelungen, immer und immer mehr Spannung aufzubauen, sodass man das Buch teilweise gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Auch mit überraschenden Wendungen geizt der Autor nicht. Sicherlich gibt es auch langatmige Passagen, diese sind aber selten und aufgrund des gelungenen Schreibstils schnell vergessen.

Der Protagonist Harry Hole wurde sehr gut ausgearbeitet. Er hat sowohl seine Stärken als auch seine Schwächen - wobei hier wie so häufig gern auf Klischees zurückgegriffen wird. Das störte mich bei diesem Buch allerdings weniger, da der Autor diese Themen - z. B. Alkoholismus - nicht ZU intensiv behandelt.
Die Nebencharaktere bleiben leider etwas blass, da hätte ich mir eine bessere Ausarbeitung und mehr Vielseitigkeit gewünscht.

Trotz einiger weniger Schwächen kann ich den "Schneemann" jedem empfehlen, der mal wieder einen spannenden Thriller mit interessantem Kriminalfall und sympathischen, aber nicht fehlerlosen Ermittler lesen möchte!


von Gastre­zen­sentin Nadine

Mittwoch, 29. Februar 2012

Tote Stimmen - Steve Mosby

Tote Stimmen - Steve Mosby

Kurzbeschreibung
In einer britischen Großstadt treibt ein perfider Killer sein Unwesen. Er entführt junge Frauen, fesselt sie an ihr Bett und schickt deren Familien und Freunden E-Mails und SMS, mit denen er sie in den Glauben wiegt, alles sei in bester Ordnung. Erst kurz bevor die Opfer schließlich verdursten, kommen Anrufe, in denen eine computersimulierte Stimme »Hilf mir, hilf mir!« fleht. Doch dann ist es schon zu spät. Als die junge Tori verschwindet und ihr Freund nachts merkwürdige SMS-Botschaften erhält, beginnt für Detective Sam Currie ein Wettlauf gegen die Zeit ...


Über den Autor

Steve Mosby, geboren 1976 in Horsforth/Yorkshire, studierte Philosophie und lebt als freier Schriftsteller in Leeds. Seit seiner Kindheit war Schreiben seine Leidenschaft. Mit "Der 50/50-Killer" gelang ihm der Durchbruch als hochklassiger Thrillerautor.

Meine Meinung:

Der Mörder hinterlässt kein blutiges Gemetzel. Er legt nur ein einziges Mal Hand an seine Opfer, nämlich um sie ans Bett zu fesseln. Den Rest erledigt die Zeit für ihn, denn nach und nach versagen die Organe und irgendwann ist das Opfer entweder verhungert oder verdurstet.
Als der junge Journalist Dave seine Freundin Tori vermisst und nicht erreichen kann, erhält auch er eine SMS von ihr, mit der Versicherung, dass es ihr gut gehe. Doch Dave spürt, dass etwas nicht in Ordnung ist, weil Tori nicht wie gewöhnlich mit Torxx unterzeichnet. Kurz darauf setzt sich der Mörder mit ihm in Verbindung, mit einer ausdrücklichen Warnung vor dem Einschalten der Polizei. Doch diese hat sich längst an Daves Fersen geheftet, weil er selbst der Verdächtige ist. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt ...
Mehr möchte  ich über die Handlung nicht verraten denn der Thriller ist sehr simpel gehalten und ich würde zu viel Spannung vorweg nehmen.

Der Schreibstil ist einfach gehalten, die wechselnden Erzählperspektiven haben zur Spannung beigetragen.
Durch die wechselnden Perspektiven aus der Sicht des Zauberkünstler  Dave  Lewis und Detective Sam Currie , der mit seinen Kollegen schon seit über einem Jahr versucht den Täter zu fassen, nimmt der Roman schnell an Spannung zu. Im Gegensatz zu Sam Currie weiß der Leser, dass Dave nicht der Täter sein kann. Aber wer es letztendlich ist, dürfte auch jedem Leser bis dahin einiges an Kopfzerbrechen bereiten. Steve Mosby verwendet viel Zeit an die Beschreibungen seiner Figuren und somit rücken die Taten etwas in den Hintergrund - was der Spannung keinen Abbruch tut. Der Roman tendiert aber schon eher in Richtung Psychothriller.  Man erfährt näheres über Dave Lewis und seine Freundinnen, Zaubertricks und Illusionen und auch über die Depressionen von Tori einer besonders guten Freundin von ihm , die Manisch Depressiv war. Auch über das Leben von Sam Currie, dem Kriminalbeamten der seinen Sohn durch Drogensucht verlor und damit nicht klar kommt. Die Protagonisten in diesem Roman habe alle ihre Ecken und Kanten und hinter dem Schein ist ihre Welt nicht so glanzvoll wie es auf den Ersten Blick scheint.
Gut gefiel mir in diesem Thriller das mal nicht der Kriminalbeamte oder der Mörder die Hauptrollen spielen. Denn in diesem Roman wird mal nicht aus der Sicht des Mörders erzählt. In den meisten Thriller spielt der schrullige Kommisar die Hauptrolle.
Der Klappentext des Buches war ausschlaggebend, dass ich dieses Buch lesen wollte und der kurze Text hielt was er versprach.
Das Einzige was mich doch irgendwie störte war, das  in dem Buch irgendwie alle etwas miteinander zu tun haben wirkte für mich  recht gekünstelt und auch etwas übertrieben. Auch das so viele Protagonisten so ausführlich beschrieben worden sind störte mich, ich wurde überflutet mit Details aus dem Leben der Leute, manchmal ist weniger mehr.
Die Auflösung war zu konstruiert und kompliziert und wirkte etwas unglaubwürdig.

Fazit:
Auch wenn mich das Ende nicht vollkommen überzeugt hat und ich auch sonst ein paar Kritikpunkte habe, so war das Buch an sich recht spannend und trotzdem zu empfehlen. Ein guter Thriller, der leicht und schnell zu lesen war. Ich vergebe dem Buch gut gemeinte 4 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir von Academicworld zur Verfügung gestellt. Vielen Dank nochmals

Montag, 14. Februar 2011

Josef Wilfing - Abgründ. Wenn aus Menschen Mörder werden

Josef Wilfling - Abgründe: Wenn aus Menschen Mörder werden - Der legendäre Mordermittler deckt auf

Kurzbeschreibung:

Als der Leiter der Münchner Mordkommission Josef Wilfling Anfang 2009 nach 42 Dienstjahren in Pension ging, verabschiedete sich eine Legende: Der Star-Ermittler und Vernehmungsspezialist klärte den Sedlmayr- und den Moshammer-Mord auf, schnappte Serientäter und verhörte Hunderte Kriminelle. Rund 100 Fälle von Mord und Totschlag hat er während seiner Dienstzeit bearbeitet, und das mit einer Aufklärungsquote von nahezu 100 Prozent. Jetzt deckt er die spannendsten und erstaunlichsten seiner Fälle auf und geht der Frage nach, wie und warum Menschen zu Mördern werden. Doch er zeigt nicht nur, wo das Böse seinen Ursprung hat, sondern beantwortet auch Fragen wie: Töten Frauen anders als Männer? Wie verhält sich ein Unschuldiger? Woran erkennt man einen Lügner? Wahre Geschichten über die Abgründe der menschlichen Natur – atemberaubend erzählt und spannender, als es ein Roman je sein könnte.

Über den Autor

Josef Wilfling, Jahrgang 1947, war 42 Jahre lang im Polizeidienst tätig, 22 davon bei der Münchner Mordkommission. Der Vernehmungsspezialist klärte spektakuläre Fälle wie den Sedlmayr- und den Mooshammer-Mord auf, schnappte Serientäter wie den Frauenmörder Horst David und verhörte Hunderte Kriminelle. Josef Wilfling ist verheiratet und lebt in München.

Leseprobe zu dem Buch siehe hier  www.bilder.buecher.de/zusatz/27/27947/27947932_lese_1.pdf   Quelle Bücher.de

Meine Meinung:

Zum Inhalt des Buches: Das Vorwort von Herr Wilfing beschreibt wann man zum Mörder wird (laut Gesetz) und auch aus welchen Gründen. Die Gründe wie Habgier, Hochmut, Neid und andere gehören schon zu den 7 Todsünden in der Bibel. Auch hat er den § 211 - Mord erläutert.
Er beschreibt in 10 Kapiteln Fälle aus unterschiedlichen Gründen wie Habgier, Wollust, Mordlust, um nur einige zu nennen. Auch das Thema das Frauen anders töten als Männer wird erläutert. Was ich doch recht interessant fand.
Er beschreibt die Fälle mit sehr viel Geschick und man merkt an den Fällen und auch der Auflösung, das Herr Wilfling eine sehr erfahrene Legende auf seinem Gebiet ist und eine sehr gute Beobachtungsgabe hat. Von daher schon mal Hut ab. Herr Wilfling hat die Fälle sehr authentisch beschrieben und auch wie er die Täter überführen konnte. Dem Autor ist es in seinem Buch gelungen, den Lesern seinen Alltag als Ermittler näher zu bringen.So nah als wäre man mit vor Ort. In dem Buch geht es nicht um die Psychologie eines Täters, diese bleibt außen vor, sondern um den Mord und die Aufklärung, die Gründe selbst.
Ich bin zwar eine erfahrene Krimi- und Thrillerleserin, aber wenn man ein solches Buch liest muss man die einzelnen Geschichten doch etwas sacken lassen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist einfach und es lässt sich sehr gut lesen. Spannender als so mancher Krimi. Das Schlimme an dem Buch ist, das einem Klar ist das man kein Hirngespinst eines Autores liest sondern die gnadenlose Wirklichkeit, die vor der Haustür statt findet. Und das fand ich sehr doch stellenweise doch sehr happig. 
Ich kann dieses Buch ausnahmslos jedem Krimiliebhaber empfehlen. Es zeigt einem, dass die Wirklichkeit manchmal skurriler und grausamer ist, als man es sich in seiner wildesten Phantasie vorstellen würde.
Von mir bekommt das Buch 5 Sterne

Dienstag, 1. Februar 2011

Die Zahlen der Toten - Linda Castillo

Die Zahlen der Toten -Linda Castillo

Kurzbeschreibung
Die verstümmelte Leiche der jungen Frau liegt auf einem schneebedeckten Feld. Ihr Mörder hat sie regelrecht abgeschlachtet und ihr eine römische Zahl in den Bauch geritzt. Fassungslos steht Kate Burkholder, die neue Polizeichefin im verschlafenen Painters Mill, Ohio, vor der grausig anmutenden Szenerie. Kann es wahr sein? Ist der, den sie damals den Schlächter nannten, und der vor 16 Jahren mehrere junge Frauen auf bestialische Weise tötete, wieder zurück?
Für Kate steht jetzt alles auf dem Spiel: Sie muss den Mörder so schnell wie möglich finden. Doch dann muss sie auch ein Geheimnis preisgeben, das sie ihre Familie und ihren Job kosten könnte.

Meine Meinung:
Das Buch beginnt recht brutal mit dem grausigem Mord an einer jungen Frau, die ein Polizist zufällig auf einem Feld eines Amisch entdeckt. Es geschehen weitere Morde die auch noch etwas grausiger beschrieben werden. Mir als erfahrener Thriller und Krimi Leser machte es wenig aus, da ich schon sehr viel brutaleres gelesen habe.
Ich habe keinen wirklichen Verdächtigen gehabt, da meiner Meinung nach auch viel zu viele Charaktere im Buch vorhanden sind. Theoretisch könnte es jeder gewesen sein. Der " Mörder" hinterlässt keinerlei Spuren und geht auch immer nach dem fast gleichen Schema vor. Dies kann einem schon leicht zu denken geben, wer denn der Täter sein könnte.
Mir gefiel das Buch mittelmäßig gut.
Erst einmal fange ich bei den positiven Punkten an. Mir gefiel der kurze Einblick in die Amisch Welt. Leider dachte ich das sie vielleicht mehr über die Lebensweise erzählt. Kate Burkholder selbst ist in der Amisch Gemeinde aufgewachsen und hat sich durch einen Schicksalsschlag, Gewalttat, von dieser Welt abgewendet und ist nun Polizeichief im kleinem Städtchen Painters Mill.
Das Buch hatte wenige Längen. Und die Auflösung war doch auch sehr überraschend. Die Protagonisten sind einigermaßen gut dargestellt wie zb. Kate und Tomasetti.
Nun zu den negativen Punkten:
Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig. Die Sätze sind sehr kurz und auch wenig bis gar nicht ausgeschmückt. Dies stört leider sehr im Lesefluß und ich hatte Anfangs, die ersten 200 Seiten, sehr große Probleme das Buch zu lesen, weil mich diese abgehakten Sätze doch sehr gestört haben. Auch hat mich die Liebesgeschichte zwischen Kate und Tomasetti sehr gestört. Ich möchte keine Liebesszenen lesen, wenn ich einen spannenden Thriller erwarte. Diese Liebesgeschichte war zwar sofort nach dem Auftauchen von Tomasetti klar, aber sie war absolut fehl am Platz. Des weiteren störte mich die Person Kate doch sehr. Sie hatte keinerlei Erfahrung und auch keine Ahnung, die Verbrechen sind eigentlich nur zufällig aufgeklärt worden. Sie ist als Chief absolut überbesetzt. Die Spannung nimmt erst im letzterem Drittel zu, vorher plätschert es vor sich hin. Was mitunter an der sehr unerfahrenen Kate liegt. Auch gibt es eigentlich nie einen wirklichen Verdacht.
Die Charaktere sind typisch Krimimäßig abgekupfert. Unerfahrene, Superbulle mit großem Schaden, Kriminelle Verdächtige, zwielichtige Polizisten.
Alles in allem war ich doch recht froh das ich das Buch endlich beendet habe. Ich habe einige Wochen daran gelesen, immer wieder aufgehört und wieder angefangen.
Fazit:
Das Buch ist wegen des Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig. Für den wenig erfahren Thriller Leser ist das Buch bestens geeignet um sich vielleicht an das Genre heran zu tasten. Das Buch ist im letzterem Drittel sehr spannend und das manchmal doch recht mühselige durch halten wird belohnt.
Das Buch bekommt von mir 3 Sterne.

Dienstag, 11. Januar 2011

Der Fledermausmann - Jo Nesbo

Ich lese das Buch zur Zeit. Wobei zur Zeit ja den Eindruck erweckt, als ob ich es noch nicht lange lese. Nein, ich lese an meinen bisher 200 geschafften Seiten schon seit Weihnachten. Ich komme nur schleppend voran. Und mittlerweile habe ich es ganz beiseite gelegt, da ich keine Lust mehr habe damit meine Zeit zu verschwenden.
Mich stören die kursiven englischen Sätze, diese hätte man genauso gut übersetzen können-> Die Übersetzung ist daher grauenhaft.
Bisher geschah nicht wirklich viel was zur Auflösung des Falles führt, auch erfährt man nicht viel über den Fall. Mir gefallen auch die Protagonisten nicht so besonders. Harry erinnert mich doch sehr an eine schlechte Kopie von Kurt Wallander. Der Schreibstil ist in Ordnung, allerdings interessiert es mich recht wenig da die bisherige Handlung meist in Bars, Cafes oder auch bei Boxkämpfen stattfindet. Das Buch enthält einfach zu viele unnütze Informationen. Das Lesevergnügen wird dadurch doch sehr gedämpft.  Es wird eine Geschichte erzählt die wenig mit dem Mord oder der Aufklärung zu tun hat und die eigentlich nichts zur Sache beiträgt. Mag ja sein das es noch besser wird und das Buch an Fahrt gewinnt, allerdings was mich nach 200 Seiten, die man locker auf 20 Seiten zusammen fassen könnte, nicht fesselt ( und das tut es definitiv nicht) wird beiseite gelegt.
Fazit: Zäh, unspannend, es wird drum herum erzählt, am Thema vorbei, langweilig, öde. Die Charaktere sind flach, simple, nach Schema F. Gähn.
Warum hat er mit diesem Buch Preise gewonnen?????? Das ist echt eine gute Frage.
Alles in allem, NICHT EMPFEHLENSWERT!

Montag, 11. Oktober 2010

Kathy Reichs - Lasst Knochen sprechen

Kathy Reichs - Lasst Knochen sprechen


Kurzbeschreibung:

Ein ermordetes Mädchen, die Überreste zweier Motorradfahrer nach einem Bombenanschlag und der ausgegrabene Schädel einer jungen Frau - damit hat die forensische Anthropologin Tempe Brennan im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun. Doch als sie einen brisanten Zusammenhang zwischen den Toten und zwei verfeindeten Motorrad-Banden erahnt, gerät nicht nur Tempe in Lebensgefahr. Leider entwickelt auch ihr Neffe Kit verhängnisvolles Faible Motorräder...

Meine Meinung:

Dies ist mein erstes Buch von Kathy Reichs. Auch wenn es nicht das erste Buch der Reihe ist. Dies ist der 3. Teil von bisher 13 erschienen Teilen.
Mir hat das Buch im großen und ganzen ganz gut gefallen.
Ich habe dieses Buch gelesen, weil ich gerne die Hunter Reihe von Beckett gelesen habe und mich für Bücher über forensische Anthropologie interessiere. Die Geschichte gefiel mir recht gut, ich hatte allerdings Probleme mir die ganzen Namen zu merken und auch einzuprägen, die französischen, kursiv geschriebenen Sätze haben mich auch ein wenig gestört. Allerdings muss ich dazu sagen, das ich nur noch ganz wenige Französisch Kenntnisse habe. Was mich allerdings mehr störte waren die Längen und das die Geschichte lange brauchte bis sie in Fahrt kam.Auch fand ich die ganzen Einzelheiten zu den Motorrädern, Gängs stellenweise etwas zu langweilig.
Aber durch die sehr ausführlichen Erzählungen über die Arbeit von Tempe, konnte das Buch bei mir die Minuspunkte wieder wett machen und vergebe nun 3,5 Punkte für das Buch. Ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher aus der Reihe lesen,  aber mir besser den Klappentext durchlesen.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Cupido - Jilliane Hoffmann

Cupido - Jilliane Hoffmann


Kurzbeschreibung
„Knallhart gut. Ein gnadenloser Thriller.“ (Stern) Der Albtraum jeder Frau: Du kommst abends in dein Apartment. Du bist allein. Alles scheint wie immer, nur ein paar Kleinigkeiten lassen dich stutzen. Du kümmerst dich nicht darum. Du gehst schlafen. Und auf diesen Moment hat der Mann, der unter deinem Fenster lauert, nur gewartet … „Vergessen Sie Hannibal Lector.“ (Maxi)

Meine Meinung:
Ich habe das Buch von einer Freundin empfohlen bekommen und sie war restlos begeistert von dem Buch.
Der Roman fängt eigentlich recht harmlos im Jahre 1988 an, bis die Vergewaltigung an der damaligen Studentin Chloe beschrieben wird. Sie wird regelrecht gefoltert und gequält.
Jahre später sucht man in Florida einen Serienmörder, der Frauen aus Bars usw. verschleppt, betäubt, vergewaltigt, schändet und ihnen das Herz ausreißt.Weiteres über die Handlung des Buches werde ich nicht erzählen sonst verrate ich noch zu viel.
 Ich musste einige Male doch schlucken als ich am lesen war.. Dies ist ein sehr unterhaltsamer Krimi, der auch zum Teil im Gericht spielt. Als Psychothriller würde ich das Buch nicht wirklich einordnen, auch wenn die Protagonisten von Cupido doch etwas hinter das Licht geführt werden.Dafür fehlt der gewisse Thrill.
Das Buch ist sehr spannend. Man liest überwiegend aus der Sicht von CJ, wie sie immer neue Beweise gegen den angeblichen Cupido Killer haben,aber auch aus der Sicht von dem "Täter". Alle Handlungsstränge laufen stimmig zusammen. Mir gefiel das Buch sehr gut, allerdings störten mich diese Zufälle in den Ermittlungen doch sehr. Auch den Schluß hätte man Meinung nach etwas ausweiten können. Dieses Wieso, Weshalb, Warum? blieb doch etwas unbeantwortet.
Aber alles in allem ist dies ein sehr spannender und teils auch brutaler Roman, der sich sehr gut lesen ließ.
Ich vergebe wegen der kleinen Schwächen 4 von 5 Sternen.
Ich empfehle das Buch an jeden der gerne spannende Bücher liest.

Dienstag, 13. April 2010

Der Trakt - Arno Strobel

Der Trakt - Arno Strobel     

Kurzbeschreibung
»Und wer bist du wirklich?«
Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?

Über den Autor
Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitet heute bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Mit dem Schreiben begann er im Alter von fast vierzig Jahren. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier. Der Trakt ist sein dritter Roman.

Meine Meinung:
Die Geschichte handelt über Sibylle Aurich, die in einem Krankenhaus aus dem Koma aufwacht und sich nur an ihren Sohn erinnert. Ein Arzt teilt ihr mit das es diesen Sohn nicht gibt. Ihr Mann kennt sie nicht, ihre Freundin und auch ihr Chef erkennen sie nicht wieder. Sibylle macht sich auf die Suche nach ihrer wahren Identität und ihrem Sohn. Doch wem kann sie trauen???
Mehr möchte ich zum  Inhalt nicht schreiben, um nicht zu viel zu verraten und die Spannung vorweg zu nehmen.
Sofort nach dem Beginnen des Buches ist man in der Geschichte gefangen. Man fiebert vom ersten Moment an mit Sibylle. Man hinterfragt alles und jeden und spekuliert in verschiedenene Richtungen.
Besonders gut gefiel mir das der Autor mit seinem schnörkelfreien Schreibstil die Spannung von der ersten bis zur letzten Seiten konstant hielt und auch immer wieder steigern konnte. Das Buch hat keinerlei Längen. Man fiebert von Anfang bis Ende mit. Ich konnte mich die letzten 200 Seiten gar nicht mehr von dem Buch losreißen und habe es dann in einem Rutsch durchgelesen.
Ich war doch stellenweise recht verwirrt und war mir auch nie sicher wem man denn noch trauen kann. Man weiß nie wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört.

Dies war mein erstes Buch von Arno Strobel, aber mit Sicherheit nicht das Letzte. Ich freue mich schon sehr auf weitere Bücher von ihm.
Mit Der Trakt hat Arno einen Thriller der Extraklasse geschrieben, der dank seines locker flockigen Schreibstil spannend von der ersten bis zur letzten Seite ist.
Ich vergebe an dieses super spannende und fesselnde Buch 5 Sterne plus noch ein kleines Zusatzsternchen.

Donnerstag, 1. April 2010

Mörder ohne Gesicht - Henning Mankell

Henning Mankell - Mörder ohne Gesicht


Handlung:
Ein älteres Bauernehepaar wird nachts auf ihrem Hof bestialisch ermordet. Die Frau überlebt noch einige Zeit im Krankenhaus und ihre letzten Worte sind " Ausländer". Darauf hin melden sich einige rechtsradikalen Gruppen und verüben einige Anschläge, ein Asylantenheim wird nieder gebrannt und ein Farbiger ermordet. Die Polizei tapt einige Zeit im Dunkeln und hat eigentlich nur wenig Hinweise und kommen nur Aufgrund der geheimnisvollen Identität des Ermordeten auf eine Spur, die sich aber auch als falsch herausstellt. Im Endeffekt ist die Lösung eine ganz andere als angenommen.

Meine Meinung:
Ich habe die Wallander Krimis nicht der Reihenfolge nach gelesen, sondern recht durch einander. Dieser Roman ist der Erste Band der Wallander Reihe und wäre dies mein erster Walleander gewesen, hätte ich wohl keinen mehr zur Hand genommen. Die Geschichte ist meiner Meinung nach etwas verworen. Mir gefällt in dieser Geschichte die Darstellung von Kurt nicht. Er wird doch sehr labil, weinerlich dargestellt und auch die Sexuelle Belästigung ist meiner Meinung ein absolutes No Go. Mich störte die Figur Wallanders doch sehr in diesem Buch.
Die Geschichte zieht sich doch sehr dahin und die Spannung bleibt sehr oft auf der Strecke. Vielleicht sind auch meine Ansprüche etwas gewachsen, die letzten Wallander Romane habe ich vor einigen Jahren gelesen. Anfangs gibt es keine Spuren, bis der Bruder der Ermordeten auftaucht und behauptet das ihr Ehemann über sehr fiel Geld verfügte und auch eine Geliebte und einen Sohn hat. Die Kommissare begeben sich nun auf eine lange Suche nach dieser Frau und desen Sohn. Das Rätsels Lösung war dann im Endeffekt doch recht simple und man hätte auch schon vorher darauf kommen können.
Ich fand diesen Wallander Roman nicht gerade herausragend und vergebe 2 von 5 Sternen.

Dienstag, 16. März 2010

Ohne ein Wort

Ohne ein Wort

Kurzbeschreibung:

"Ich wollte, Ihr wärt tot!" Das wünscht die 14-jährige Cynthia ihren Eltern. Als sie am nächsten Tag aufwacht, sind ihr Vater und ihre Mutter verschwunden. Auch ihr Bruder ist weg. Spurlos. Ohne ein Wort. Kein Hinweis, keine Nachricht bleiben für Cynthia zurück. Erst 25 Jahre später, als sie selbst eine Familie hat, tauchen geheimnisvolle Hinweise aus ihrer Vergangenheit auf. Mysteriös, gefährlich, tödlich - etwas Böses kehrt zurück.

Meine Meinung:

Das Buch liest sich sehr gut, die Spannung baut sich aber erst auf den letzten 200 Seiten auf. Man hat während des lesens viele Fragen, von denen auch einige nach beenden des Buches noch unbeantwortet bleiben.
Das Buch ist aus der Sicht des Mannes von Cynthia geschrieben, Terry. Es ist mal eine etwas anderes aus seiner Sicht die Dinge zu sehen.Der Erzähler ist genauso im Zweifel wie die Leser selbst.
Das Buch ist  stellenweise doch recht vorhersehbar und nach einiger Zeit spekuliert man doch schon in die richtige Richtung.
Man merkt schnell, dass nichts zufällig passiert und jedes noch so kleine Detail im Laufe der Geschichte wichtig werden kann.
Es ist sehr interessant geschrieben, langweilig fand ich es nie. Ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen.
Einige Dinge verstehe ich allerdings nicht so ganz. Das Verschwinden liegt 25 Jahre zurück, warum begibt sich Cynthia erst nach so langer Zeit in Therapeutische Behandlung, warum geht sie so spät an die Öffentlichkeit??
Alles in allem ein Klasse Buch, das zwar etwas vorhersehbar und auch unlogisch ist. Aber es ließ sich doch recht gut lesen und die Spannung nahm auf den letzten 200 Seiten immer mehr zu, da ist auch mal mehr Action drin und es klärt sich am Schluß auch alles auf.
Fazit:Das Buch hat einen schnörkellosen Schreibstil, es liest sich sehr schnell weg und wird bis zum Showdown immer spannender.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen

Freitag, 12. März 2010

Hexenkind - Sabine Thiesler


Sabine Thiesler- Hexenkind

Inhalt:
Klappentext:

In einem einsam gelegenen alten Bauernhaus in der Toskana entdeckt ein Pilzesammler eine schrecklich zugerichtete Leiche. Sarah, der deutschen Frau des Trattoriabesitzers Romano, wurde die Kehle durchgeschnitten.
Dieser brutale Mord ist aber noch lange nicht das Ende eines Unheils, das bereits vor zwangig Jahren in Deutschland begann:
Sarah flieht zusammen mit Romano und ihrer kleinen, hochbegabten Tochter Elsa aus Berlin und aus einer Beziehung mit einem genialen, aber gewalttätigen Musiker. In Romanos Heimat, der Toskana, fangen sie ein neues Leben an und eröffnen eine Trattoria. Aber ihr Glück währt nur kurz, denn der gemeinsame Sohn Edi ist nach einem Unfall geistig behindert. Sarah kompensiert ihr Unglück, indem sie Beziehungen zu verschiedenen Männern hat. Sie lebt ein gefährliches Leben und ahnt nicht, dass sie längst von der Vergangenheit eingeholt wird. Das Verhängnis, das damals in Berlin begann, steigert sich wie in einer klassischen griechischen Tragödie auch über Sarahs Tod hinaus bis zu einem bitterbösen Ende.

Meine Meinung:

Hexenkind ist ein wieder sehr gut geschriebenes Buch von Frau Thiesler. Ich habe das Buch gerade beendet und war begeistert. Das Buch ist kein Vergleich zu dem Kindersammler. Den ich ja schon recht schockierend und auch bedrückend fand. Die beiden Bücher kann man meiner Meinung nach nicht miteinander vergleichen. Da man an ein Buch über Kindermorde und Mörder doch anders heran geht als an ein Buch indem eine Frau ermordet wird.
In Hexenkind geht es nicht um die Polizeiliche Aufklärung eines Mordes. Dies steht eigentlich im Hintergrund.

Sarah, eine deutsche Frau, die mit Mann und Kind vor Jahren nach Italien vor ihrem Exfreund flüchtet wird ermordet. Sie ist eine allerseit geliebte Frau. Doch wenn man hinter die Fassade schaut, wird einem schnell Klar das einige ein Motiv hätten sie umzubringen. Mann, Schwiegermutter, Exfreund, Geliebter.....
Das Buch fängt mit dem Finden der Leiche an. Die Autorin beschreibt die Hintergrundgeschichte und man liest aus der Vergangenheit von Sarah, ihren Seitensprüngen, der Kindheit der Kinder, Exfreund und Mann.

Die Charaktere der einzelnen Protagonisten hat die Autorin sehr gut und auch detailiert beschrieben. Sarah, die Männerverzehrende rücksichtlose Frau. Franky, der jähzornige Exfreund, Romano, der gütige verständnisvolle Mann, Elsa, das nervende intelliegente Kind, Edi, das Kind der Liebe, der durch einen von Sarah verschuldeten Unfall geistig behindert wurde.
Der Einzige der mir ans Herz gewachsen ist war doch Romano. Elsa, fand ich doch recht eigenartig.

Einige Szenen fand ich zwar recht übertrieben, aber am Schluß war es doch ein recht stimmiges Bild und erklärte den Hass der Tochter auf die Mutter.

Alles in allem ein spannendes Buch das nie großartige Längen hat. es liest sich recht locker flockig.
Dies war nicht mein letztes Buch von Frau Thiesler.
Von mir gibt es 5 von 5 möglichen Sternen.

Donnerstag, 4. März 2010

Erntedank

Ich habe nun Erntedank ungelesen aussortiert. 
Ich habe absolut kein Bedürfnis das Buch zu lesen. Milchgeld war an für sich nicht schlecht, aber für mich war es mehr ein Heimatroman als ein Krimi. Wenn ich einen Krimi lese, möchte ich Spannung und nicht das detailierte, langweilige, sinnlose Privatleben eines Kommissares, der mir zugegeben nicht gerade als sehr symphatisch erscheint, nachlesen.

Dienstag, 2. März 2010

Beutezeit - Ketchum Jack

Beutezeit von Jack Ketchum


Kurzbeschreibung
Wenn Menschen zu Bestien werden

Drei junge Paare wollen eine Urlaubswoche in einem abgelegenen Ferienhaus an der amerikanischen Ostküste verbringen. Was sie nicht wissen: Die Gegend wird von einer Gruppe Verwahrloster heimgesucht, die unter primitivsten Bedingungen leben und Urlauber nur als Beute betrachten. Die Jagd beginnt ... Jack Ketchums brillanter Debütroman gilt schon lange als Klassiker der Horrorliteratur. Sein entlarvender Blick auf die Grundmauern unserer Gesellschaft ist ein schockierender Kommentar auf die Frage, wo Menschlichkeit und Zivilisation aufhören und die Herrschaft ungezügelter Brutalität beginnt.

Klappentext
"Ketchums unglaubliche Sprachgewalt und seine tiefen und emotionalen Einsichten verleihen diesem Roman seine verstörende Wirkung, die den Leser noch lange verfolgen wird."
Publishers Weekly
"Eins der erschreckendsten Bücher, das ich je gelesen habe."
Robert Bloch

Meine Meinung:
Die Handlung des Buches ist eigentlich recht schnell erzählt.
Carla mietet sich ein abgelegenes, länger leer stehendes Ferienhaus an der Ostküste. In der Gegend sind schon einige Menschen, Urlauber und Durchreisende, verschwunden und nie wieder aufgetaucht. Carla hat einige Freunde, darunter ihren Partner, ihre Schwester mit Partner, ihren Ex Freund mit Partnerin, eingeladen. Nachdem Carla angereist ist, lauern die Kannibalen schon um das Haus und beobachten sie.......
Die Geschichte ist eigentlich recht schnell erzählt und mehr möchte ich dazu auch nicht sagen.
Ich habe bisher noch kein Buch von Ketchum gelesen und Beutezeit war so mit mein Erstes. Der Schreibstil liest sich recht gut. Die ersten 130 Seiten passiert nicht wirklich viel. Carla und ihre Freunde reisen an, die Kannibalen beobachten sie.,....,. Die nächsten 150 Seiten ( das Buch hat 280 Seiten) schlagen dann die Kannibalen zu. Mir stand mehr als einmal der Mund vor Ekel auf. Das Buch ist brutal, ekelhaft, blutig, pervers.Eines der erschreckendsten Bücher die ich bisher gelesen habe. Ich stelle mir normalerweise, wenn ich lese alles wie in Filmen Bildlich vor. Bei Beutezeit habe ich einfach gelesen ohne mir groß etwas vorzustellen und mir Gedanken zu machen, es war so schon ekelhaft genug. Ich fand einige der Szenen und Beschreibungen wie Menschliches Fleisch schmeckt richtig abartig. Am Schluss überschlagen sich die Ereignisse und ich war auch recht froh das ich fertig bin. Das Buch ist nichts für schwache Nerven, aber empfehlenswert für alle die es blutiger möchten. Da es recht dünn ist liest es sich sehr flott.
Was mich etwas störte, die Charaktere der einzelnen Protagonisten sind doch recht schlecht beschrieben, was allerdings bei der Seitenzahl des Buches auch nicht so machbar ist und eigentlich auch nicht so von Bedeutung ist. Was mich aber mehr störte waren die Kannibalen. Ich hätte doch gerne gewusst wie es dazu kam, das aus zivilisierten Menschen Menschenfressende Bestien geworden sind. 
Alles in allem, das Buch bekommt 4 von 5 möglichen Sternen

Montag, 22. Februar 2010

Milchgeld

Milchgeld

Der Schreibstil der Autoren ist sehr gut zu lesen. Es gab einige humorvolle Stellen. Doch es störten mich die sehr detailierten Angaben über das Privatleben des Kommissares Kluftinger. Sie tragen nicht wirklich zur Lösung des Falles bei, wie zB. die ausufernde Beschreibung des Essens mit Freunden. Das seine Frau Erika ohne ihn in Urlaub fährt und sauer ist, das er nicht mitfahren kann, da er einen Mordfall in ihrem Provinzkaff klären muss, interessiert mich eigentlich absolut nicht. Auch Tage nach dem Mord haben sie fast keine Spur. Und wenn sie mal eine haben, verlegen sie das recherchieren auf den nächsten Tag. Ich finde den Roman nicht so wirklich spannend. Spannende Stelle werden ständig durch die Beschreibung des Privatlebens oder sonstige Banalitäten unterbrochen. Die Ermittlungen brauchen sehr lange bis sie mal den nötigen Schwung bekommen.Dies geschieht erst beim letzten viertel des Buches. Nachdem der Zweite Mord geschah ging es dann aber mal etwas schneller voran. Mir fehlte besonders die Spannung. Das Buch ließ sich zwar nett lesen, aber es bekommt von mir 2,5 Sterne, da dies kein Heimatroman über einen Kommissar ist, sondern ein Krimi. Ich habe noch den nächsten Kluftinger auf meinem SuB liegen und ich bin doch sehr abgeneigt ihn zu lesen.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Kate Pepper - 7 Minuten zu spät

Kate Pepper - 7 Minuten zu spät

Klappentext

Nur 7 Minuten zu spät kommt Alice Halpern zur Verabredung mit ihrer Freundin Lauren. Doch Lauren ist nicht da. Haben bei der Schwangeren die Wehen schon eingesetzt? Alice sucht sämtliche Krankenhäuser New Yorks ab, aber Lauren ist nirgendwo zu finden.
Tage später wird ihre Leiche entdeckt - mit aufgeschnittenem Bauch. Keine Spur von dem Neugeborenen. Eine fieberhafte Suche nach dem Baby beginnt …

Über die Autorin (Verlagsinfo)

Kate Pepper wurde in Frankreich geboren. Sie wuchs in Massachusetts und New York auf, wo sie sich mit verschiedenen Jobs über Wasser hielt. Heute lebt sie mit ihrem Mann, einem Filmproduzenten, und ihren zwei Kindern als Schriftstellerin in New York und gibt in ihrer Freizeit Kurse in kreativem Schreiben. Ihr erster Thriller 5 Tage im Sommer war der Überraschungserfolg des Sommers 2005. Mit 7 Minuten zu spät beweist Kate Pepper erneut, dass sie zu den besten Thriller-Autoren gehört.

Meine Meinung:

Da gibt es eigentlich nicht viel zu sagen.
Das spannendste am Buch war der Klappentext. Ich habe mir das Buch gekauft um zwischendurch zu lesen und ich war richtig froh als ich damit dann endlich fertig war. Für alle die gerne Thriller lesen, macht einen Bogen um das Buch und kauft euch ein richtigen Thriller der auch spannend und nicht an den Haaren herbei gezogen ist. Von mir bekommt das Buch auch nur 2 Punkte und das aber auch nur weil es sich recht flüssig liest und man dann schnell fertig ist.

Schlaf nicht, wenn es dunkel wird Joy Fielding

Schlaf nicht, wenn es dunkel wird  Joy Fielding

Kurzbeschreibung

Der Tod hat zarte Hände ...

Die Krankenschwester Terry Painter führt ein zurückgezogenes Leben in einer kleinen Stadt in Florida. Nicht selten fühlt sie sich einsam, und so fasst sie eines Tages den Entschluss, ihr Gartenhäuschen zu vermieten. Alison, die junge Frau, die bei ihr einzieht, wächst Terry sofort ans Herz, und es entsteht eine liebevolle Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Doch plötzlich beschleicht Terry der entsetzliche Verdacht, dass Alison etwas vor ihr verbirgt - und sie hat immer öfter das beklemmende Gefühl, in ein infames Katz-und-Maus-Spiel geraten zu sein, das ihr den Verstand zu rauben droht ...
Meine Meinung:
Ich habe mehrere Monate gebraucht um dieses langweiliges Buch zu lesen und war kurz davor es ganz weg zu legen.Was mich so gestört hat?Die Story an für sich war ja nicht schlecht,die Idee war nicht schlecht.Allerdings war es sowas von langweilig geschrieben,das es einem sehr schwer weiter zu lesen.Mir kam es eher vor wie bei einem Kaffeeklatsch.Beide Hauptfiguren haben echt einen an der Klatsche.Aber ich wollte ja dann doch wissen wie es ausgeht und habe mich dann durch gebissen bis ich endlich dann fertig war.Der Schluß war jetzt auch nicht so toll.Habe vor Jahren mal ein Fielding Buch gelesen und das fand ich gut.Werde aber in Zukunft keines mehr lesen weil ich schon recht enttäuscht war von dem Buch.

Creepers David Morrell

Creepers David Morrell

Kurzbeschreibung

Asbury Park, New Jersey: In einer kalten Oktobernacht dringt eine Gruppe von fünf Abenteurern in ein ehemaliges Luxushotel ein. Das Paragon Hotel ist vor hundert Jahren von einem exzentrischen Millionär in Form einer Maya-Pyramide erbaut worden - und es steht seit dreißig Jahren leer. Die fünf Eindringlinge suchen den ultimativen Kick. Doch der kommt ganz anders, als sie es sich vorgestellt hatten. In dem halb verfallenen Gebäude ist die Vergangenheit unerwartet lebendig - und hinterhältig. Und sie fordert einen hohen Preis: Die Nacht verwandelt sich in einen Alptraum des Schreckens, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint ...

Meine Meinung:

Ich habe das Buch auch gelesen und es hat mir mittelmäßig gefallen.Es liest sich sehr schnell.Mich selbst hat gestört das ich stellenweise sehr langweilig war und man nur gedacht hat hoffentlich bin ich bald fertig.Mir war auch manchmal zuviel brutalität drin.Die Idee zu dem Buch finde ich super aber die Story hätte man auch besser umsetzen können.

Lesestatistik 2009, 2010


gelesene Bücher 2009 - 126
gelesene Seiten 2009 - 45669
Bücher gekauft, geliehen, geschenkt 2009 - 201 Bücher

gelesene Bücher 2010 - 64 Bücher
gelesene Seiten 2010 - 24468 Seiten
Erworbene Bücher - 92 Bücher

SuB 01.01.09- 70 Bücher
SuB 31.12.09- 134 Bücher
SuB 31.12.10 - 137 Bücher